Voraussichtlich am 05.08.2010 beginnt der Bau einer Löschwasserzisterne an der Pobershauer Straße im OT Kühnhaide auf einem stadteigenen Flurstück.
Damit wird die Löschwasserbereitstellung in diesem Bereich zukünftig erheblich verbessert.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen ca. 38 T€.
Der Stadt Marienberg wird im Rahmen einer Projektförderung in der Form einer Anteilsfinanzierung von 75 % der zuwendungsfähigen Kosten eine nicht rückzahlbare Zuwendung durch den Freistaat Sachsen gewährt.
Nach einer Bauzeit von reichlich einem Monat konnte am 18.08.2010 der Straßenbau im Mühlberggebiet in den Bereichen „Am Mühlberg“ (von Silberallee bis Am Waldrand Nr. 1), Zufahrt Silberallee 21/22 (Grundschule und Kindertagesstätte) und Außenanlagen der Grundschule Heinrich-von-Trebra beendet werden. Es erfolgte eine Erneuerung des Straßenaufbaus und der Straßenentwässerung. An den vorhandenen Stellplätzen wurden teilweise die Borde ausgewechselt. Die vorrausichtlichen Gesamtkosten betragen ca. 137 T€. Über das Bund-Länder-Programm Stadtumbau-Ost (Aufwertung) werden Fördermittel in Höhe von 45 T€ bereitgestellt.
Im Bereich des Mühlberges wurden mit dem Ausbau der Fahrbahn in zwei Einmündungen die abgesenkten Borde entfernt, um eine einheitliche Verkehrsführung „Rechts vor Links“ zu erzielen. Wir bitten um Beachtung der geänderten Verkehrsführung.
Der Ausbau der Straße „Am Waldrand 1 bis 11“ ist bis auf höhenmäßige Anpassungen im Bereich der ersten Hauseingänge abgeschlossen.
Es erfolgte eine Erneuerung des Straßenaufbaus, der Straßenentwässerung, des Gehweges und der Beleuchtung.
An den vorhandenen Stellplätzen wurden teilweise Borde ausgewechselt.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen 165 T€ .
Über das Bund-Länder-Programm Stadtumbau-Ost (Aufwertung) werden Fördermittel in Höhe von 55 T€ bereitgestellt.
Offizielle Freigabe des sanierten Rätzteiches
Nach der grundhaften Sanierung des Naturbades „Rätzteich“ im Ortsteil Gelobtland in den letzten zwei Jahren, konnte am 01. Juni 2010 die offizielle Freigabe vorgenommen werden. Eingeladen dazu hatte Oberbürgermeister Thomas Wittig, Bürgermeister Michael Ost aus Pobershau, Planer, die am Bau beteiligten Firmenvertreter, Stadträte, Verwaltungsmitarbeiter sowie die Pressepartner der Region.
In seiner Begrüßung erläuterte Herr Wittig noch einmal einige Punkte der Maßnahme und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung. Die umfangreichen Bauarbeiten am „Rätzteich“ hatten im September 2008 begonnen und konnten Ende September des vorigen Jahres abgeschlossen werden. So wurde zum Beispiel im gesamten Beckenbereich eine Folienabdichtung eingebracht um der bisher unkontrollierten Versickerung des Badewassers entgegenzuwirken. Ein eingebauter größerer Schwallwasserbehälter außerhalb des Technikgebäudes, erhöht nun die Effektivität der Wasseraufbereitungsanlage und führt zur Verbesserung der Wasserqualität. Das Projekt umfasste außerdem Veränderungen am Einlaufbauwerk und am Beckendammkopf. In unmittelbarer Treppennähe befindet sich ein Durchschreitebecken mit Standbrause, das im Zuge der Sanierung ebenfalls neu errichtet wurde.
Die gesamte Baumaßnahme konnte mit 1,056 Millionen Euro realisiert werden und blieb damit deutlich unter den ursprünglich veranschlagten Kosten. Der Bau wurde aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ durch den Freistaat Sachsen gefördert. Der Eigenanteil den Marienberg an den Baukosten aufzubringen hatte, betrugen rund 132.000 €.
Im Anschluss an die Ausführungen wurde mit dem Durchtrennen eines Bandes am Sprungbrett die symbolische Eröffnung des Naturbades „Rätzteich“ vorgenommen.
Nun steht die Einrichtung ab der diesjährigen Freibadsaison wieder für den Badebetrieb zur Verfügung und die großen und kleinen Gäste können sich an der neuen Qualität am sanierten Naturbad erfreuen.
Pressestelle
Am 31.05.2010 begann der Neubau des Rad-/Gehweges an der Carlstraße in Marienberg/OT Gebirge auf einer Länge von ca. 500 m.
Bauanfang war am bereits vorhandenen Rad-/Gehweg „Ziegelscheune“. Das Bauende befindet sich gegenüber der „Straße des Kindes“.
Die Breite der bituminösen Wegebefestigung beträgt 2,50 m, zuzüglich beidseitiger Bankette von je 0,50 m.
Als Ausgleich für die Eingriffe in Natur und Landschaft wird linksseitig am Böschungsfuß eine Baumreihe gepflanzt.
Im Bereich der fehlenden Straßenbeleuchtung erfolgt eine Ergänzung am Rand des Rad-/Gehweges.
Die geplanten Gesamtkosten betragen ca. 235 T€.
Durch den Freistaat Sachsen werden Fördermittel im Rahmen einer Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Höhe von 75 v.H. der zuwendungsfähigen Kosten bereitgestellt.
Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist bis auf die Pflanzarbeiten für Ende Juli vorgesehen.
Im November 2009 erfolgte die Fertigstellung der Zusatzleistungen des Loses 2 „Abwasserseitige Entsorgung“.Dabei handelt es sich um eine Notentleerung des Rückhaltekanals für Regenwasser im Bereich Ziegelscheune.Damit wurden von der Gesamtmaßnahme der Erweiterung des Gewerbegebietes „Am Federnwerk“ das Los 1 „Wendehammer“, das Los 2 „Abwasserseitige Entsorgung“ und das Los 3 „Trinkwasserseitige Erschließung“ realisiert.Die Gesamtkosten dafür betragen ca. 860 T€.Die förderfähigen Kosten werden aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ durch den Freistaat Sachsen mit 90 v. H. gefördert. Bis 2010 werden noch die festgesetzten Ausgleichsmaßnahmen für den Ausgleich der erfolgten Eingriffe in Natur und Landschaft fertig gestellt.Als erste Maßnahme erfolgte im November das Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern auf einer Fläche im Süden der Carlstraße, östlich der OU B 174.
Ab April 2010 wird die Ausgleichsmaßnahme M3 (Flurstück 38/18 und 38/1) im Ortsteil Reitzenhain realisiert.
Auf dem Gelände des ehemaligen Alten- und Pflegeheims wird die Grünfläche mittels lockeren Gehölzpflanzungen, bestehend aus Waldrandbepflanzungen, Hecken, Gebüschen und Einzelgehölzen gestaltet. Vorhandene Gehölzbestände (Hecken, Nadelgehölze) werden teilweise ausgelichtet, auf-den-Stock gesetzt bzw. gerodet.
Als weitere Ausgleichsmaßnahme für die Erweiterung des Gewerbegebietes „Am Federnwerk Teil III“ wurde im Mai 2010 im Bereich des ehemaligen Kohlenlageplatzes (unterhalb des Pferdegöpels) im Ortsteil Lauta die bituminös befestigten Flächen entsiegelt und die vorhandenen Betonfundamente abgebrochen. Die aufgerissenen Flächen sollen somit einer natürlichen Sukzession dienen.
Am 04.09 .2009 erfolgte die Fertigstellung des Hochwasserrückhaltebeckens „Alte Flöße“ in Marienberg.
Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Wasserbaumaßnahme zum präventiven öffentlichen Hochwasserschutz.
Durch die Errichtung des Hochwasserrückhaltebeckens wird der Zufluss zum Schlettenbach über „Alte Flöße“ und Seilerbach bei extremen Niederschlägen wesentlich gemindert.
Der Stadt Marienberg wird im Rahmen einer Projektförderung in der Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 75 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 272.300,00 EUR eine nicht rückzahlbare Zuwendung gewährt.
Die Zuwendung erfolgt aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung Strukturförderung (EFRE 2007-2013) für das wasserwirtschaftliche Investitionsvorhaben und beinhaltet Fördermittel der Europäischen Union in Höhe von 272.300,00 EUR.
Von Ende März bis Anfang April erfolgte ein Probestau zur Kontrolle der Dichtheit des Dammbauwerkes sowie der Funktionsfähigkeit
der Schwimmer/Schieberdrossel.