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Die Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří

 

 

 

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Der Welterbeantrag wird derzeit überarbeitet und soll zum 1. Februar 2018 erneut bei der UNESCO eingereicht werden. Im Sommer 2017 ist ein neuer Stand zu erwarten. Die nachfolgenden Inhalte unterliegen dem Stand von 2014.

Weitere Informationen zur Thematik finden Sie hier:

Pressemitteilung der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Die Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohorí

800 Jahre Bergbau | 85 Bestandteile | 39 Elemente | 7 Facetten

 

Die gemeinsame Bergbaugeschichte im sächsischen und böhmischen Erzgebirge formte über Jahrhunderte hinweg eine weltweit einmalige Kulturlandschaft. Bergbau und Hüttenwesen haben in mehr als 800 Jahren die Landschaft über und unter Tage, Kunst, Kultur, Bildung, Politik, Wissenschaft sowie Tradition und Brauchtum nachhaltig beeinflusst und entscheidend geprägt. Diese Facetten formten eine einzigartige Kulturlandschaft von internationaler Bedeutung. Die für 2016 angestrebte Anerkennung der Montanregion Erzgebirge als UNESCO-Weltkulturerbe ist eine einmalige Chance, die Region als lebendige, sich weiterentwickelnde Kulturlandschaft von außergewöhnlicher Bedeutung als Erbe zu erhalten, weltweit bekannt zu machen und der Region neue Entwicklungsimpulse zu geben. Wenn wir vom Welterbe Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohorí sprechen, sprechen wir von 800 Jahren Bergbaugeschichte, von 7 Facetten mit materiellen und immateriellen Werten und von 85 Bestandteilen, die das Welterbe vor Ort erleb- und begreifbar machen.

Geplante Welterbe-Objekte in Marienberg

Historische Altstadt mit dem Bergmagazin


Die Bergstadt Marienberg wurde nach reichen Silberfunden in der Region 1521 gegründet und als Planstadt errichtet. Der Stadtgrundriss folgt den Grundsätzen einer Idealstadt der Renaissance, die hier erstmals nördlich der Alpen zur Anwendung kamen. Zu den bedeutendsten Sachzeugen gehören u.a. das Renaissance-Rathaus, die Hallenkirche St. Marien, die Stadtmauer und das Bergmagazin.

Bergbaulandschaft bei Lauta

Die Zeugnisse des Bergbaus in Lauta reichen bis ins 16. Jh. zurück. Beeindruckend sind die den Erzgängen folgenden, landschaftsprägenden Haldenzüge des Silbererzbergbaus. Jede Halde markiert den Standort eines oder mehrerer Tagesschächte. Der Abstand der Halden orientiert sich an der Größe der damaligen Grubenfelder. Zu den historisch bedeutendsten Gängen gehören der „Bauer Morgengang“ und der „Elisabeth Flache“.

Technisches Denkmal Grüner Graben in Pobershau


Der bis heute wasserführende, weitgehend original erhaltene Grüne Graben ist einer der wichtigsten Sachzeugen des Silber- und Zinnerzbergbaus im Gebiet um Pobershau. Er steht beispielhaft für die wasserwirtschaftlichen Anlagen des Marienberger Bergbaugebiets. Im 17. Jahrhundert angelegt, diente der acht Kilometer lange Kunstgraben zur Wasserversorgung der Bergwerke, Erzpochwerke und Erzwäschen. Ab dem 19. Jahrhundert wurde er für die Wasserversorgung der aufstrebenden Industrie der Region genutzt.

 

 

 

Faltblatt zum UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“

Broschüre

Die informative Broschüre "Die Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krusnohori auf dem Weg zum Welterbe" senden Ihnen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information gern zu. Sie ist in Deutsch, Englisch und Tschechisch erhältlich.

Kontakt:
Tourist-Information Marienberg
Markt 1
09496 Marienberg
Tel. 03735/602-270
E-Mail info@marienberg.de

Weiteres Informationsmaterial zu Marienberg finden Sie in unserem Prospektversand.

Links:

www.montanregion-erzgebirge.de

 

 

 

 

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