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In der 13. Koordinierungskreissitzung (Umlaufverfahren) der ILE-Region "Gemeinsame Zukunft im Erzgebirge" am 24.06.2014 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

 

1.   Bestätigung der Regionalen Projektauswahl KK-Nr. 99 "2. Änderung der Rankingliste"

 

2.   Bestätigung des Projektes KK-Nr. 100 „Böschungssicherung Stangenweg im OT Pobershau - Bereich Ortsstraße“

 

3.   Bestätigung des Projektes KK-Nr. 101 „Böschungssicherung Stangenweg im OT Pobershau - Bereich Gemeindeverbindungsstraße“

Förderperiode beendet

Die Förderperiode der Intergrierten Ländlichen Entwicklung 2007-2013 ist nun beendet. Der Abschlussevaluierungsbericht >pdf  für die Region „Gemeinsame Zukunft im Erzgebirge“, welcher die ehemals selbständigen Gemeinden Große Kreisstadt Marienberg, Stadt Zöblitz und Gemeinde Pobershau angehörten, wurde in der 10. Koordinierungskreissitzung durch die Mitglieder bestätigt. Die beendete Förderperiode wurde durch die Stadtverwaltung Marienberg als Regionalmanagement begleitet.

 

Aufgrund der Eingliederungen von Pobershau und Zöblitz nach Marienberg ist das ehemalige Fördergebiet „Gemeinsame Zukunft im Erzgebirge“ hinfällig geworden. Die Große Kreisstadt Marienberg musste sich neuen Partnern anschließen und wurde deshalb Mitglied im neu gegründeten Verein „Entwicklung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal e. V.“. Die Gründung fand am 14.11.2013 statt. Es handelt sich um den Zusammenschluss von 3 ehemaligen ILE-Fördergebieten aus dem Erzgebirgskreis und dem Landkreis Mittelsachsen, mit insgesamt 20 Kommunen auf einer Fläche von 750 km² und rund 113.000 Einwohnern.

Mit der Neugründung haben die Gründungsmitglieder verantwortungsbewusst auf die Gesamtentwicklung im neuen Vereinsgebiet reagiert, um für den ländlichen Raum gute Voraussetzungen für die Zukunft zu schaffen und für den neuen Förderzeitraum für die Integrierte Ländliche Entwicklung ab 2014 gerüstet zu sein.

Die Stadtverwaltung Marienberg wird fortan für die neue Förderperiode nicht mehr als Regionalmanagement fungieren.

 

Für die Förderperiode 2014-2020 wurde noch keine neue Förderrichtlinie erlassen, sodass derzeit durch die Stadtverwaltung zu dieser Thematik noch keine Auskünfte erteilt werden können. Sobald der Stadtverwaltung Marienberg dazu neue Informationen vorliegen, wird im Internet und im Wochenblatt darüber informiert.

ILEK –
Integriertes ländliches Entwicklungskonzept 2007 – 2013

ILE-Region „Gemeinsame Zukunft Erzgebirge“

Vorstellung unserer ILE-Region „Gemeinsame Zukunft Erzgebirge“  


Die drei Kommunen Marienberg, Pobershau und Zöblitz haben sich zur Region unter dem Motto zusammengeschlossen und den gemeinsamen Entschluss gefasst, ein  Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) zu erarbeiten. Die kommenden Herausforderungen sollen durch eine enge Zusammenarbeit regionaler Akteure aus Wirtschaft, Politik und Bürgerschaft gelöst und die Zukunft der Region gemeinsam gestaltet werden.
Im Zeitraum Februar bis Mai 2007 wurde das ILEK für die Region erarbeitet. Es gibt auf der Grundlage einer Analyse der Stärken und Schwächen der Region sowie der Chancen und Risiken für die regionale Entwicklung Hinweise und benennt darauf aufbauend Ziele, Strategien sowie erste Projekte.
Das ILEK wird als Rahmen verstanden, der die gemeinsame Richtung für den Entwicklungsprozess vorgibt, grundsätzlich aber für Weiterentwicklungen und neue Projekte offen sein soll.
Vor dem Hintergrund knapper werdender Haushaltsmittel der Kommunen soll das ILEK auch zukünftig –insbesondere in der 2007 begonnenen neuen Förderperiode der Europäischen Union- Zugang zu öffentlichen Fördermitteln für die ländlichen Entwicklungsprojekte sicherstellen. Gleichzeitig eröffnet die überregionale Zusammenarbeit neue Chancen für die örtliche und regionale Entwicklung, indem sie z.B. bestehende örtliche Initiativen zusammenführt und mit der regionalen Entwicklung verzahnt. So können Haushaltsmittel effizienter eingesetzt werden und die Kommunen ihre gemeinsamen Interessen als Region besser nach außen vertreten.

Bei der Erarbeitung des ILEK wurden regionale Akteure durch verschiedene Veranstaltungen von Anfang an intensiv einbezogen. Bürgerinnen und Bürger aus der Region wurden zur Mitarbeit motiviert und verschiedene Projekte angestoßen. Mit der ILEK-Erarbeitung soll der Entwicklungsprozess für die Region erfolgreich angeschoben werden. Nun gilt es, die Chancen und Potenziale der Region gemeinsam zu nutzen und die Umsetzung der Projekte voranzutreiben. Die Beteiligten wollen auch zukünftig noch enger zusammenarbeiten.

 

Entwicklungsstrategie

  • Der Bestand an Wirtschaftsbereichen soll gestärkt und ausgebaut werden, die Entwicklungsmöglichkeit für die ortsansässigen Betriebe gesichert und damit Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • Förderung der Qualifizierung der Arbeitskräfte und Vernetzung der Betriebe mit den Bildungseinrichtungen.
  • Der Einsatz regenerativer Energien soll gefördert werden.
  • Verbesserung der Nahversorgung durch Direktvermarktung regionaler Produkte und Erhalt von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft.
  • Es sind weitere zentrale Punkte für die Bürger und Vereine in attraktiver Umgebung zu schaffen und als Kommunikationszentrum auszubauen.
  • Die baulich-gestalterische Qualität der Ortsteile, Gemeinden und Städte und die vorhandene Einbindung in den Landschaftsraum sind weiter zu verbessern.
  • Es sind Sport- und Freizeiteinrichtungen zu schaffen, die für die weitere Entwicklung von Bedeutung sind und die Jugend und ältere Bürger aber auch Touristen ansprechen.
  • Verbindung der Rad- und Wanderwege in die Nachbarregionen (Mittleres Flöha- und Zschopautal, Annaberger Land) sowie die tschechische Republik.
  • Verbindung der Bergbaulehrpfade zu einem überregional bedeutsamen Zeitzeugen der Bergbaugeschichte unter Beachtung der Entwicklung des ILE-Gebietes in der Montanregion.
  • Schaffung neuer touristischer Einrichtungen und Verbesserung der touristischen Erschließung.
  • Die Landschaftspflege und Landschaftsentwicklung sowie der Schutz von Flora und Fauna ist weiter zu entwickeln und die Attraktivität für Touristen ist weiter zu verbessern.
  • Der Hochwasserschutz ist weiter voranzutreiben und es sind die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Eigentum zu realisieren.
  • Das bürgerliche Engagement soll weiter unterstützt und das Dorf- und Vereinsleben weiter gefördert werden.

Handlungsfelder für die Strategieumsetzung

Wirtschaftliche Entwicklung

  • Gewerbe und Industrie/Dienstleistung/Bildung/Verkehr/technische Infrastruktur
  • Alternative Energiekonzepte/Land- und Forstwirtschaft/ Nahversorgung

Fremdenverkehr und Lebensqualität 

  • Wohn- und Freizeitqualität in den Gemeinden/Kindereinrichtungen, Schule/Betreuung älterer Menschen
  • Tourismus/Rad- und Wanderwege/Beherbergungen

Natur und Kultur

  • Naturraum, Hochwasserschutz, Gewässerpflege/ländlicher Wegebau
  • Vereinswesen, Brauchtum/regionale Identität, bürgerschaftliche Aktivitäten

Vorstellung der Region Erzgebirge

Bitte folgen Sie diesen Links!

www.echt-erzgebirge.de

www.wirtschaft-im-erzgebirge.de

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