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Ortsteile


Neben den Ortsteilen, die schon immer zur Stadt Marienberg gehörten, wurden zwischen 1994 und 2003 sieben vormals eigenständige Gemeinden auf freiwilliger Basis eingemeindet. Damit erstreckt sich die Gemarkung Marienberg über eine Fläche von 107 km². Davon führen 25 Kilometer entlang der Staatsgrenze zur Tschechischen Republik. 

 

Dörfel
Gebirge
Gelobtland
Hüttengrund
Mooshaide
Wüstenschlette

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Lauta

Eingebettet in ländliche Idylle finden Sie das ehemalige Waldhufendorf Lauta.
Schon von weitem grüßen den Besucher die Zeitzeugen des Silber- und Uranbergbaus, wie z. B. der Haldenzug des Bauer Morgenganges und der Pferdegöpel, eine historische, von Pferden betriebene Förderanlage auf dem ehemaligen Rudolphschacht.

 

  • 1434 erste urkundliche Erwähnung
  • 1532 Beginn des Bergbaus
  • 1947 – 1954 Uranbergbau im Rudolphschacht
  • 01.01.1994 Eingemeindung nach Marienberg
  • Von 2001 – 2006 Programmdorf im Sächsischen Dorfentwicklungsprogramm
  • Einwohnerzahl 369 (Stand 31.12.2007) 

Besondere Sehenswürdigkeiten:

  • Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht 
  • Haldenzug des Bauer Morgenganges als Bergbaufolgelandschaft
  • Abrahamschacht 
  • Drei-Brüder-Höhe mit Aussichtsturm und Caravanstellplatz

Einrichtungen:


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Niederlauterstein

Wahrzeichen dieser wunderschönen Streusiedlung ist die Burgruine der ehemaligen Burg „Lutirstein“. Aber lebenswert machen den Ort erst die vielen aktiven Vereine, welche den Namen Niederlauterstein ins Land tragen. Als Beispiel seien hier die Radballer genannt, welche auch schon in der 2. Bundeliga gekickt haben. Jährlicher kultureller Höhepunkt ist das Ende Juli stattfindende Vogelschießen.

  • 1304 erste urkundliche Erwähnung der Burg „Lutirstein“
  • 1701 Verkauf des ehemals zum „Niederen Lauterstein“ gehörenden Schweizer Vorwerks durch August den Starken an 31 Amtsuntertanen. Damit entstand der Ort Niederlauterstein
  • 01.01.1996 Eingemeindung nach Marienberg
  • 2000 Sanierung der Burgruine
  • Einwohnerzahl 729 (Stand 31.12.2007)

Besondere Sehenswürdigkeiten:

  • Burgruine
  • Feuchtbiotop Schäfereiteichwiese

Einrichtungen:

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Lauterbach

In erster Linie verdankt das Waldhufendorf dem bekannten und beliebten „Lauterbacher Tropfen“ - einem ungesüßten Magenbitter, welcher zu DDR- Zeiten auch als Währung diente - seinen Bekanntheitsgrad. 

1434 erste urkundliche Erwähnung als „Luterbach“, obwohl die Siedlung wahrscheinlich schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand, der Name bedeutet soviel wie „lauterer, klarer Bach“ 

  • 01.01.1998 Eingemeindung nach Marienberg
  • Von 1998 bis 2006 Programmdorf im Sächsischen Dorfentwicklungsprogramm
  • Einwohnerzahl 1.156 (Stand 31.12.2007)

Besondere Sehenswürdigkeiten:

  • Wehrgangskirche – gilt als eine der schönsten Dorfkirchen Sachsens
  • Heilandskirche
  • Historischer Rundwanderweg

Einrichtungen:

 

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Kühnhaide

In einer Höhe von 700 bis 750 m liegt am Oberlauf der Schwarzen Pockau die Streusiedlung Kühnhaide. Umgeben von Wäldern und Hochmooren, direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik liegt dieser wunderschöne Ausgangspunkt für Wander- und Skitouren sowie wildromantische Entdeckungen am Erzgebirgskamm.  

 

  • 1534 erste urkundliche Erwähnung
  • Der Name entstammt wahrscheinlich dem vorherrschenden Landschaftsbild – Kyn oder Kienspan, Kienfackel, auch als Fichte und Kiefer und Heide als flaches unbebautes Land
  • Zu den ersten Siedlern zählten Waldarbeiter, Holzflößer und Köhler
  • Am 01.01.2003 erfolgte die Eingemeindung nach Marienberg
  • Einwohnerzahl 583 (Stand 31.12.2007)

Besondere Sehenswürdigkeiten:

  • Moorlehrpfad Stengelhaide
  • Wanderparkplatz Schwarzwassertal
  • Barocke Dorfkirche

Einrichtungen:

 

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Reitzenhain

Der Entstehungskern des Ortes befindet sich direkt am alten Grenzübergang zur Tschechischen Republik, wo einst der Reitzenhainer Pass das Territorium überquerte.

 

 

  • 1401 erste urkundliche Erwähnung als „Reiczenstein“
  • Seit 1711 regelmäßige Fahrpostverbindung und damit sächsische Grenzstation für die „Prager Kutsche“
  • 1978 Eröffnung des Grenzüberganges zur Tschechischen Republik
  • 21.12.2007 Einstellung der Personenkontrollen, entsprechend des Schengener Abkommens
  • Am 01.01.2003 Eingemeindung nach Marienberg
  • Einwohnerzahl 345 (Stand 31.12.2007) 

Besondere Sehenswürdigkeiten:

  • Ausgangspunkt für Wander- und Skitouren

Einrichtungen:

 

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Rübenau

Der Ort, der in früheren Jahren noch kein einheitliches Dorf bildete, besteht aus mehreren zusammenhängenden Ortsteilen und Gehöften. Dies verleiht ihm den einzigartigen Charakter einer Streusiedlung - der größten in Sachsen. Er wird auch als das Dorf der Nagelschmiede bezeichnet.

 

 

  • 1580 erste urkundliche Erwähnung als Ort „Riebenaw“
  • Der Bach Rübenau wurde bereits 1560 der Holzordnung für das Amt Lauterbach erwähnt
  • 1914 Anschluss an den Busverkehr
  • 2006 dauerhafte Öffnung des Grenzüberganges Rübenau – Kalek (CZ) für Fußgänger und seit 2008 auch für den PKW Verkehr
  • Am 01.01.2003 erfolgte die Eingemeindung nach Marienberg
  • Einwohner 1.067 (Stand: 31.12.2007)

Besondere Sehenswürdigkeiten:

  • Heilpflanzenlehrpfad
  • Barocke Dorfkirche

Einrichtungen:

 

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Satzung

Satzung liegt in einer Höhe von 850 m auf dem Kamm des Erzgebirges, im Osten und Süden unmittelbar an der tschechischen Grenze. Erbaut ist der Ort an einem damals wichtigen Grenzübergang nach Böhmen. Hier entstand der erste Windpark Sachsens. Der Hirtstein, eine Quellkuppe aus Basalt im Nordwesten, gehört mit einer Höhe von 891 m zu einem der schönsten Aussichtspunkte im Erzgebirge. Mit einem Basaltaufbruch von geologischer Besonderheit, dem sogenannten „Basaltfächer“, verfügt er auch über ein Naturdenkmal, welches zu den bedeutendsten Geotopen in Deutschland zählt und 2006 das Prädikat NATIONALER GEOTOP erhielt. Für Wanderer, Radfahrer und Wintersportler ist der Hirtstein ein beliebtes Ausflugsziel.

  • 1501 erste urkundliche Erwähnung
  • 1573 die barocke Dorfkirche als höchstgelegene evangelische Kirche Deutschlands wurde geweiht
  • 1927 Bau der Auffahrt zum Hirtstein
  • 1927 Der Hirtstein kann nun per Bus erreicht werden
  • Am 01.01.2003 erfolgte die Eingemeindung nach Marienberg
  • Einwohner: 618 (Stand: 31.12.2007)

Besondere Sehenswürdigkeiten:

  • Hirtstein mit Basaltfächer
  • Barocke Dorfkirche
  • Erzgebirgsstube der Heimatdichterin Luise Pinc
  • Einrichtungen:

Kindertagesstätte

  • Feuerwehr
  • Dörfliche Gemeinschaftseinrichtung

 

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Pobershau

Seit dem 1. Januar 2012 gehört der Erholungsort Pobershau zur Großen Kreisstadt Marienberg. Die als Alpendorf des Erzgebirges bezeichnete Ortschaft liegt romantisch rechts und links entlang des Tales der Roten Pockau. Gut drei Kilometer erstreckt sich die ehemals bergmännische Streusiedlung, die erstmals 1484 eine urkundliche Erwähnung fand. Diesem Gründungsdatum zu Ehren, feiert der Ort aller fünf Jahre ein bergmännisches Lichterfest - das Bergfest. Im Nachbartal, dem Schwarzwassertal lässt es sich so richtig gut erholen. Ein Naturschutzgebiet verbindet den Ort mit dem angrenzenden Ortsteil Kühnhaide. Sportlichen Aktivitäten, wie dem Wandern, Radfahren, Ski laufen oder dem Nordic Walking sind hier keine Grenzen gesetzt. Das Schwarzwassertal gehört mit zu den schönsten Tälern des Erzgebirges.

· Kulturelle Förderung durch die Förderprogramme ILE und den Europäischen Sozialfond

· Einwohnerzahl: 2.014 (31. Dez. 2010)

Besondere Sehenswürdigkeiten:

· Schaubergwerk "Molchner Stolln" - historischen Bergbau wie in einer Zeitreise erleben

· Dorfkirche im Stil der Neogotik und des Jugendstils

· Kulturfabrik Oskar Böttcher: "Böttcherfabrik" - mit Gemälden und Grafiken von Max Christoph, einer funktionstüchtigen Maschinenbaufabrik sowie eine kleine Landwirtschaftsausstellung, eine Steingalerie und

· die größte Puppenstube Deutschlands - das Puppenmuseum

· Schnitzausstellung Galerie "Die Hütte" mit dem Lebenswerk des Pobershauer Schnitzers Gottfried Reichel

· Pobershauer Rundwanderweg

· Bergbaulehrpfad

· "Grüner Graben" - ehemaliger Wasser zuführender Kunstgraben oberhalb des Schwarzwassertales

Einrichtungen:

· Gästebüro

· Kindergarten

· Grundschule

· Freiwillige Feuerwehr

 

Rittersberg

Am Hang des steilen Rittersberg liegt die gleichnamige Ortschaft. Das Wasser des ehemalig könniglichen Weißtaubner Erbstolln, der zum Zweck der Bergbauentwässerung im 16. Jahrhundert entstand,  führt unterirdisch vom Ortsteil Lauta bis nach Rittersberg. Unterhalb der einstigen bergmännischen Streusiedlung tritt es ans Tageslicht, um in die Pockau zu fließen.

Der Ortsname Rittersberg rührt von einer alten Sage. Demnach soll das Dörfchen seinen Namen durch den Sprung eines kühnen Ritters bekommen haben. Aus "Rittersprung" wurde später "Rittersberg".

· 01.01.1994 Eingemeindung nach Pobershau und seit 01.01.2012 Eingemeindung nach Marienberg

· Einwohnerzahl: 215

Besondere Sehenswürdigkeiten:

· Rittersberger Rundwanderweg

Einrichtungen:

· Freiwillige Feuerwehr

 

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