
Dem Namen der Stadt entspricht auch das Wappen, das der Gründer der neuen Bergstadt verlieh.
Das seit August 1990 wieder eingeführte Stadtwappen wurde 1897 vom Königlich Sächsischen Innenministerium genehmigt. Die unter einer Krone stehende Mutter Maria, Schutzheilige der Stadt, trägt das Jesuskind auf dem rechten Arm und hält in der linken Hand ein Lilienzepter. Sie steht auf einer Mondsichel. Diese sowie Schlegel und Bergeisen neben dem sächsischen Wappen mit Balken und Rautenkranz sind Symbole für den Silberbergbau.
Auf älteren Wappen an der Rathausfassade, in der St. Marien Kirche und im Stadtarchiv befinden sich unter der Mondsichel drei Berge: der Stadtberg (vor dem Zschopauer Tor), der Mühlberg (im Südwesten) und der Schlettenberg (dem Stadtberg gegenüber). Im Privileg Herzog Heinrichs (Hauptbefreiungsbrief vom 19.12.1523) hieß die Stadt zunächst „Sant Mariaberg“, davon abgeleitet steht Maria auf einem heraldischen Dreiberg. Von den Wappenfarben blau (im Feld) und lichtgelb (Strahlenkranz) wurden die Stadtfarben abgeleitet: gelb oben, blau unten.