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andere Sehenswürdigkeiten

Marktplatz

Der Marktplatz von Marienberg

Mit seinen 1,77 Hektar Fläche zählt er zu den größten in Deutschland. Bereits 1523 fanden hier die ersten Wochenmärkte statt. Der reiche Bergherr Ulrich Erckel finanzierte im Jahre 1524 die Pflasterung des quadratischen Platzes. Die 1775 gepflanzte äußere Lindenreihe war ein Geschenk der Bergknappschaft Marienberg. 1862 ließ der Stadtrat die zweite Lindenreihe pflanzen. 1970/71 erfolgte durch den Umbau des Marktes die Fällung der äußeren Lindenreihe. Die 2008 begonnene umfassende Sanierung des Marktplatzes im Geiste seiner einstigen Anlage in der Renaissancezeit wurde 2010 beendet.


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Das Denkmal des Stadtgründers Herzog Heinrich auf dem Markt

Das Denkmal für den Stadtgründer Herzog Heinrich

Von seinem Sockel aus schwedischem Granit blickt Herzog Heinrich über seine Stadt, deren 1. Gründungsprivileg er am 27. April 1521 unterzeichnete. Das Wappen des albertinischen Sachsens ist umgeben von folgenden Wappen: Thüringens (l.o.), der Mark Meißen (r.o.), der Pfalzgrafschaft Sachsens (l.u.) und Landsberg (r.u.)  
Als großen Kriegsmann stellt ihn das vom Dresdner Bildhauer Friedrich Offermann erschaffene Bronzestandbild dar. Ein Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren diente  als Vorlage. Herzog Heinrich stammte aus der albertinischen Linie der Wettiner. Für die Einführung der Reformation in Sachsen am 25. Mai 1539 erhielt er den Beinamen „der Fromme“. Davon zeugt die Bibel zu seinen Füßen. Ebenfalls zu seinen Füßen liegt die so genannte Friesenkette, in deren Aufstand im Jahre 1500 er verwickelt war. Das Denkmal wurde am 30. Juli 1900 eingeweiht.

 

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Das Rathaus - Markt 1

Das Rathaus von Marienberg

Das von 1537 bis 1541 im Renaissancestil erbaute Rathaus nach Plänen Andreas Günthers aus Halle wurde bei den Stadtbränden von 1610 und 1684 stark beschädigt. Nur das prächtige Portal, das Michael von Speyer erschuf, blieb erhalten. Es zählt zu den bedeutendsten in Sachsen und wurde 1938/39 renoviert. Aus dieser Zeit stammt auch die Eingangstür, erschaffen vom Dresdner Holzbildhauer Prof. Reinhold Langner. Bereits 1539 gab es eine Turmuhr mit Glocke. Stadtwappen und Sonnenuhr stammen aus der Zeit nach 1684. Die lateinische Inschrift auf der Sonnenuhr lautet: „Du weißt es nicht Betrachter. Sind dies die Zeichen des Sonnengottes (Orakel des Phöbus)? Du fragst? Sie antworten dir dies: „Lerne zu sterben!“

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Das kurfürstliche Jagdschloss - Markt 3

Das kurfürstliche Jagdschloss - Markt 3

Das kurfürstliche Jagdschloss und spätere Zehenthaus am Marienberger Markt war ein reich mit Giebeln verzierter dreigeschossiger stattlicher Bau und als einziges Haus der Stadt mit Schiefern gedeckt. Der Name Zehenthaus rührte daher, weil in ihm auch der von Herzog Heinrich eingesetzte Unterzehentner, der dem Zehentner in Annaberg unterstellt war, seine Amtsgeschäfte verrichtete. Nach dem Stadtbrand von 1610 wurde es wieder aufgebaut und diente von 1639 bis 1684 als Verwaltungsgebäude des Amtes Lauterstein. Nach dem Stadtbrand von 1684 stand es 40 Jahre als Brandruine. Infolge fortschreitenden Verfalls wurde 1729 das obere Stockwerk abgetragen und das Dach notdürftig mit Schindeln gedeckt. 1782 wurde es vom Rat der Stadt übernommen und die Böden dienten der hiesigen Garnison als Lager für Stroh und Hafer. Im Erdgeschoss befand sich die Hauptwache mit zwei Arrestzellen. Nachdem der Staat das Gebäude 1834 gekauft hatte, richtete er darin das Hauptzoll- und Hauptsteueramt ein. Seit 1883 ist es Sitz der Forstrevierverwaltung. Eine umfassende Sanierung erfolgte im Jahre 2001.

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Zschopauer Tor

Zschopauer Tor

Von 1541 bis 1566 erfolgte die Befestigung der Stadt durch eine Stadtmauer mit vier Türmen und fünf Toren. Das einzige heute noch erhaltene Stadttor mit Resten der ehemaligen Mauern ist das Zschopauer Tor im Norden der Stadt. 1545 erbaut, brannte es 1610 und 1684 bis auf die Grundmauern ab.  Von 1966 bis 2006 beherbergte das Zschopauer Tor das Stadt- und Heimatmuseum, welches 2006 ins Bergmagazin umgezogen ist. Auf dem Tor befand sich vor 1684 ein Türmchen mit der Bergglocke, die zum Schichtwechsel geläutet wurde. Nach dem Brand zog diese in den Kirchturm um. An der Außenseite des Tores sieht man noch die Führungsnuten des Fallgitters und im inneren Tor sind die Ringe für das innere und äußere Tor erhalten. Die ausgebrochenen Ecknischen nahmen die Pechpfannen zur Beleuchtung des Torbaus auf.

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Postdistanzsäule

Postdistanzsäule

Ein Denkmal der Verkehrsgeschichte ist die 1727 aufgestellte Postdistanzsäule. Neben Meilen- und Halbmeilensteinen dienten sie als Richtungs- und Entfernungsweiser. Die auf der Säule angegebenen Entfernungen beziehen sich auf so genannte Post- oder Polizeimeilen in Kursachsen. Das waren 9,062 km in zwei Wegstunden. Die Vermessung Sachsens begann bereits 1713 im Auftrag Augusts des Starken und 1721 wurden diese ersten Wegweiser aufgestellt. Da August der Starke auch König von Polen war, ziert die Säule neben dem barock gestalteten kursächsischen Wappen auch das polnisch-litauische Doppelwappen. Bis 1980 stand die Säule direkt am Zschopauer Tor. Nach gründlicher Sanierung erhielt sie den jetzigen Standort.

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Lindenhäuschen

Lindenhäuschen

Das Bergarbeiterwohnhaus aus der Zeit vor 1541 gilt als das älteste erhaltene Wohngebäude Marienbergs. Nachdem es 1610 bis auf die starken Bruchsteinmauern abgebrannt war, wurde es beim Stadtbrand 1684 nur beschädigt. Den Namen erhielt es durch die beiden 1775 vom Bergmann Benjamin Pöschel gepflanzten Linden, die dem Häuschen Schirm und Schutz waren. 2002 fiel die untere Linde dem Herbststurm zum Opfer und die obere Linde musste im Februar 2003 abgetragen werden. Beide Bäume waren krank. Am Vorabend des Stadtgeburtstages im April 2003 wurden in einer Feierstunde zwei neue Linden gepflanzt.

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Roter Turm

Roter Turm

Die vier Rundtürme, welche in die Stadtbefestigungsanlage eingebaut wurden, erhielten Farben als Bezeichnung. So standen der Schwarze Turm im Norden, der Grüne Turm im Süden und der Weiße Turm im Westen der Stadt. Aber nur der Rote Turm im Osten der Stadt blieb erhalten. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1610 wurde nur der Rote Turm wieder aufgebaut. Bei einer Höhe von 18,40 m und einem Durchmesser von 12 m ist er im Inneren mit drei gespundeten Holzböden versehen. Ursprünglich als Sammelplatz für Waffen gedacht, diente er u.a. dem Militär als Pulvermagazin und wurde später an verschiedene Gewerbetreibende vermietet. Heute wird er vom benachbarten Gymnasium für kulturelle Aktivitäten genutzt.

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Gymnasium

Das Gymnasium in Marienberg

Der Plan zur Errichtung einer alle bis dahin bestehenden Marienberger Schulen zusammenfassenden Zentralschule entstand schon 1890. Die Einweihung erfolgte 1893. Der Schulbetrieb ruhte nur von April bis September 1945, da die Schule in dieser Zeit Flüchtlinge beherbergte.
Seit dem Schuljahr 1992/93 ist sie eines der Gymnasien.
http://www.gymnasium-marienberg.de/


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Waisenhaus - an der Oberen Bahnhofstraße

Waisenhaus - an der Oberen Bahnhofstraße

Es wurde 1881 errichtet. Der Waisenhausgründer war der Pfarrer Johann Ehrenfried Wagner, der sich seit 1771 vor allem der armen und elenden Kinder annahm.
http://www.waisenhausstiftung-marienberg.de/




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Wagnerdenkmal

Wagnerdenkkmal

Diese neugotische Säule wurde dem Gründer des Marienberger Waisenhauses, Pfarrer Johann Ehrenfried Wagner, gewidmet. Anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Waisenhauses wurde sie 1871 auf dem Lutherplatz unterhalb der St. Marienkirche aufgestellt.
http://www.waisenhausstiftung-marienberg.de



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Ehemaliges Bergamt, sog. Trebrahaus - Freiberger Straße 4

Ehemaliges Bergamt, sog. Trebrahaus

Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra war ein enger Freund Goethes und von 1767 bis 1779 Bergmeister in Marienberg. Er kaufte 1771 das aus dem Brandschutt des letzten großen Brandes von 1759 wieder aufgebaute Haus. Darin entstanden das Bergamt und Wohnräume. Heute befinden sich Wohnungen und Vereinsräume darin.
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Stadthalle, Walther - Mehnert-Straße 3

Stadthalle Marienberg

Als ehemaliges „NVA – Klubhaus“ war das Gebäude bis 1996 unter wechselnden Besitzern eine kulturelle Einrichtung. Nach Erwerb durch die Stadt Marienberg und dem Abschluss der Sanierungsmaßnahmen wurde es im September 2006 als „Stadthalle Marienberg“ wieder in Betrieb genommen. Von Konzerten, Messen. Ausstellungen und Tagungen reicht das Repertoire des Hauses.
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Bergmagazin

Museum Bergmagazin

Eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt Marienberg ist das Bergmagazin am Kaiserteich. Das markante Gebäude am Rand des Stadtzentrums gilt als eines der wenigen noch erhaltenen Objekte bergbaulichen Ursprungs und ist somit ein wichtiges historisches Zeugnis der Bergstadt. Bis heute fasziniert der viergeschossige Bruchsteinbau im Inneren durch eine gewaltige, sämtliche Stockwerke durchziehende Holzbalkenkonstruktion.
In den Jahren 1806 bis 1809 wurde der heute als Bergmagazin bekannte Getreidespeicher auf Ansinnen des Bergmeisters F. W. Heinrich von Trebra errichtet, um die Lebenslage der ansässigen Bergleute und ihrer Familien auch in den Jahren schlechter Ernten zu sichern. In den folgenden Jahrzehnten erfuhr das Haus eine wechselvolle Geschichte. So fungierte es in den Jahren der napoleonischen Befreiungskriege als Lazarett für die durchziehenden Truppen. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Gedenkobelisk für die 175 hier verstorbenen Soldaten. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts nutzte die Garnisionstadt Marienberg das Bergmagazin als Militärkammer und seit den 1920er Jahren für verschiedene gewerbliche Zwecke.
>> Details

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Baldaufvilla - Anton-Günther-Weg 4

Kultur-und Freizeitzentrum

Der Inhaber der Knopf- und Metallwarenfabrik Gebrüder Baldauf Marienberg/Sa., Theobald Baldauf, ließ das Gebäude von 1907 bis 1908 als Landhaus errichten. Von 1912 bis 1913 wurde es zur Villa umgebaut und erweitert. 1945 wurde es Säuglingsheim und Entbindungsstation des Marienberger Krankenhauses. 1952 fungierte es als Pionierhaus „Philipp Müller“ und von 1994 bis 1997 als Schülerfreizeitzentrum des Mittleren Erzgebirgskreises. Als Kultur- und Freizeitzentrum bietet es viele Veranstaltungen und Freizeitkurse.http://www.mek-kultur.de/

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Stadtwappen Marienberg
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