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Geschichte

 

 

Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge

Geschichte

Die wechselvolle Geschichte des Hauses beschreibt folgende Darstellung der zeitlichen Nutzung des Bergmagazins:

1806 – 1809 
Erbauung des Gebäudes

1809 – 1813 
Nutzung als Getreidespeicher

1813/14 
Lazarett für die durchziehenden Truppen während der napoleonischen Befreiungskriege. Nur wenige Schritte vom Gebäude entfernt befindet sich der Gedenkobelisk für die hier verstorbenen 175 Soldaten:
8 Österreicher, 4 Preußen und 163 Franzosen

1858 
Militärkammer der Garnison für Infanterie

1873 – 1920
Militärkammer der Unteroffizierschule

1920 – 1936
Eigentümer Reichsfiskus bzw. Sächsisches Kriegsministerium

1922 – 1928
gewerbliche Nutzung: Schokoladenfabrik Alfred Hertel Marienberger Fahrzeugfabrik MAFA der Gebrüder Sättler

1936 
Stadt ersteigert das Gebäude für 1700 RM

1935 
Segelfliegerschule und Grenzschutz

1936 
Lehrsaal für die NS-Motorradstaffel

1939 
Rückgabe des Gebäudes an den Reichsfiskus und Übergabe an die Deutsche Wehrmacht

1945
Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge

1956 
Nutzung durch die NVA – 7. Motschützenregiment Marienberg der 7. Panzerdivision Dresden

1969 
Nutzung durch den VEB  OGS Marienberg; Obstlager und Bananenreife

1993
Rückübertragung an die Stadt

2006
Wiedereröffnung nach umfangreichen Bauarbeiten aus Mitteln der Europäischen Union als Haus der Begegnung, Bildung und Kultur mit dem Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge, der Stadt- und Kreisergänzungsbibliothek sowie vielseitig nutzbaren Veranstaltungsräumen 

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