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Wanderungen

Marienberg aus der Luft betrachtet

Wanderroute 1:

Rund um die Bergstadt Marienberg

 

Vom Marktplatz aus wandern wir zum Zschopauer Tor und dann rechts bergab ca. 1,5 km aus der Stadt heraus und ein Stück an der Ortsumgehung entlang, bevor wir durch eine Unterführung und den weiteren Wanderwegsverlauf in östliche Richtung in den Ortsteil Hüttengrund gelangen. Seinen Namen trägt der Hüttengrund nach den einst im Tal gelegenen Erzaufbereitungsstätten. In älteren Gebäuden, dazu gehörten auch der Kupferhammer und die Kleine Stadtmühle, siedelte sich zu Beginn des 19. Jh. holzverarbeitende Industrie an. Um 1800 entstanden auch drei baumwollverarbeitende Spinnmühlen und im 19. Jh. existierte darüber hinaus eine Leimfabrik.

 

Wandern wir dann weiter über den Galgenberg, die Ziegelscheune in den Ortsteil Gebirge, kommen wir zum Tobiashübel. Er bildet im Südosten von Marienberg eine auffällige Anhöhe (691m ü. NN). Hier finden wir Gneisklippen und kleine verwachsene Steinbrüche. Vom nördlichen Waldrand bietet sich ein guter Ausblick auf die Stadt Marienberg. Nach ca. 3 km erreichen wir den Ortsteil Wüstenschlette. Diese Siedlung entstand um 1323, deren Name möglicherweise auf den schlechtgewählten Siedlungsplatz zurückgeht. Nach den Silbererzfunden wurden ansiedlungsbereite Bergleute jenen wüsten, ehemals bewohnten Räume zugewiesen.

 

Im weiteren Verlauf des Rundweges queren wir den das Wohngebiet Mühlberg und gelangen dann nach ca. 1 km in den Ortsteil Mooshaide. Die Mooshaide enthielt einmal das größte geschlossene Torflager der Marienberger Hochfläche. Der Torf wurde zum überwiegenden Teil für Brennzwecke abgebaut. Schon 1591 war die Mooshaide als kleines versumpftes Waldstück mit Fichten beschrieben worden, das durch Fichtenaufforstung vergrößert wurde. Der Charakter des Hochmoores ging der Mooshaide durch das Überhandnehmen von Birken verloren, so dass ein 1932 ausgesprochener Naturschutz nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgehoben wurde. Heute trifft man hier nur noch die Moorbirke, die Fichte, die Eberesche sowie einige Moose und Gräser an.

 

Nach ca. 1,2 km weiterer Wanderung erreichen wir die Drei-Brüder-Höhe (688 m ü. NN). Sie war einst eine der wichtigsten Silbererzlagerstätten Marienbergs. Anfangs konnte man hier die Schätze fast mühelos in reicher Fülle und Reinheit unmittelbar unter dem Boden bergen. Hier lohnt sich die Besteigung des Aussichtsturmes, um einen prächtigen Rundblick zu genießen. Dann wandern wir weiter in den Ortsteil Lauta, ein ehemaliges Waldhufendorf, eingebettet in ländliche Idylle. Schon von Weitem grüßen die Zeitzeugen des Silber- und Uranbergbaus, wie z. B. der Haldenzug des Bauer Morgenganges oder auch das Besucherbergwerk „Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht“, ein Bergbauareal mit historischer, von Pferden betriebener Förderanlage, einer traditionellen Bergschmiede und einem Ausstellungsbereich über die Marienberger Bergbaugeschichte. Danach wandern wir weiter durch Lauta oder auf dem Rad- und Gehweg entlang des Straßenverlaufes wieder zurück zum Ausgangspunkt im Stadtzentrum.

 

Streckenlänge:        16,5 km

 

Markierung:            gelber Querstrich im weißen Quadrat

 

 

Ein Geotop von nationaler Bedeutung - der Basaltfächer auf dem Hirtstein

Wanderroute 2:

Rund um den Hirtstein

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Luise-Pinc-Platz im Zentrum von Satzung. Wir wandern ortsabwärts und biegen vor dem Sparkassengebäude rechts in die Ziegengasse ein. Der Weg führt uns am „Klinghaisl“, dem Wohnhaus der Heimatdichterin Luise Pinc vorbei, bis wir nach ca. 1 km den Hübnerteich erreichen. Danach halten wir uns rechts (Markierung) und wandern vorbei am NSG „Schwarze Heide“ Richtung Pressnitzweg.  In dieser Gegend wird auch der alte Satzunger Glashüttenstandort vermutet. Von da aus führt der Wanderweg den Waldrand entlang, vorbei an Heideflächen bis zum „Lustigen Hans“. Nun überqueren wir die historische Poststraße und wandern weiter den Waldrand entlang und am ehemaligen Forsthaus bzw. am Ausgangspunkt der Loipen vorbei bis zum Hirtstein (891 m ü. NN) mit seiner Besonderheit eines Basaltfächers, ausgezeichnet als nationaler Geotop. Nun geht es noch ca. 1 km querfeldein den sichtbaren Feldweg entlang in Richtung Satzung, wo wir den Ausgangspunkt der Rundwanderung erreichen. Achten Sie auf die artenreiche Natur oder bei Interesse auch auf noch vorhandene alte Waldgrenzsteine und genießen Sie während der Wanderung den weiten Blick auf die Satzunger Hochfläche.   

 

Streckenlänge: 7,5 km

 

Markierung: Satzunger Ortswappen

 

Weitere Wandervorschläge sowie Kartenmaterial erhalten Sie in der Tourist-Information Marienberg.

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Stadtwappen Marienberg
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