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Im Forstbezirk Marienberg findet voraussichtlich vom 01.09. bis 10.10.2019 die...

Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Marienberger Stadtrates findet am...

Marienberg wurde als eine der jüngeren Bergstädte im Jahre 1521 durch Herzog Heinrich den Frommen gegründet. Den ersten aussichtsreichen Silberfunden folgten Jahrhunderte einer wechselvollen Bergbaugeschichte, in denen verschiedene Mineralien im Marienberger Revier in unterschiedlicher Ausbeute gefördert wurden. Die einzelnen Bergbauperioden hinterließen ihre Spuren in der Landschaft. Museen und Besucherbergwerke berichten anschaulich von der Blütezeit des Bergbaus, so das Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge im ursprünglich als Getreidespeicher errichteten Bergmagazin, der Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht in Lauta mit angeschlossenem Besucherbergwerk oder der Molchner Stolln in Pobershau, eines der ältesten und schönsten Schaubergwerke Sachsens.

Aber auch der interessierte Wanderer stößt mitunter noch auf Zeugnisse des Bergbaus, die teils versteckt und von der Zeit vergessen am Wegesrand auf ihre Entdeckung warten. Um diese als solche wieder ins Gedächtnis zu rufen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, entstanden in enger Zusammenarbeit der ansässigen bergmännischen Vereine, namentlich der Bergknappschaft Marienberg e.V. sowie der Pobershauer Bergbrüderschaft e.V., der Stadtverwaltung Marienberg sowie tschechischer Partner die Bergbaulehrpfade Marienberg - Most und Pobershau - Měděnec. Aus der Vielzahl bergbauhistorischer Zeugnisse wurden einige ausgewählte Objekte mit Standortschildern versehen.

So gilt es nun, den Wanderer herzlich zur Erkundung der Spuren des Bergbaus einzuladen. Glück auf!

Alle Informationen sind in den Informationsstellen und Museen der Stadt Marienberg auch in gedruckter Form erhältlich.

QR-Code BergbaulehrpfadAußerdem ist eine App für mobile Endgeräte (Android-Systeme) erhältlich.
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Foto App Bergbaulehrpfad

Die beiden Maskottchen Moosi (Name kommt von Moosbeere) und Rauschi (Name kommt von Rauschbeere) begleiten die Besucher über den ca. 2 km langen Wanderweg durch das Moorgebiet Stengelhaide am Ortsrand von Kühnhaide. Entlang des Weges sind von Mai bis Oktober Informationstafeln aufgestellt. Er führt teilweise über Holzbohlen und ist für Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Im Frühjahr und Sommer lockt nicht nur das Moor mit dem satten Grün des Birkenmoorwaldes und den samtweichen und weißen Fruchtständen des Wollgrases, sondern auch die in direkter Nachbarschaft zum Moor befindlichen reich blühenden Feucht- und Bergwiesen rund um Kühnhaide. Im Herbst geben entweder die warmen Farben der Sonne und die blühende Besenheide oder graue Nebelschwaden dem Moor einen besonderen Reiz.

Im Rahmen des Projektes "MOOREVITAL 2018 - Fortgesetzter Moorschutz im Erzgebirge" des Staatsbetriebes Sachsenforst/Forstbezirk Marienberg wird der Moorlehrpfad neu gestaltet. Die Einweihung ist für 2019 geplant. In dieser Zeit kann es baubedingt zu abschnittsweisen Einschränkungen kommen.

Foto Moorlehrpfad

Entdeckungen am Erzgebirgischen Naturlehrpfad Rübenau-Blatno

Rübenau - die größte Streusiedlung Sachsens - ist berühmt für seine ausgedehnten, kräuterreichen Bergwiesen. Vor Jahrhunderten wurden sie von den ersten Siedlern dieser Region durch Rodung angelegt, um für die Versorgung ihrer Familien Vieh halten zu können. Diese früheren Weide- und Heuwiesen sind heute artenreiche, oft sogar geschützte Lebensräume. Bergmähwiesen gelten im Erzgebirge leider als sehr gefährdet, da sie vielerorts durch die Intensivierung der Bewirtschaftung mehr und mehr verloren gehen.

Traditionell gab es innerhalb der erzgebirgischen Bevölkerung ein enormes Wissen über die Nutzung und Heilwirkung der Bergwiesenpflanzen. Die Erzgebirger waren auf das Kräutersammeln angewiesen, um sich mit Nahrung und Vitaminen zu versorgen, vor allem nach Wintern mit eintöniger Kost. Aber auch zur Linderung von Schmerzen und zur Heilung verschiedenster Leiden bediente man sich aus der Erzgebirgsnatur gleich einer Apotheke. Das traditionelle Wissen um die Nutzung der Pflanzen ist über die Jahrhunderte jedoch verlorengegangen.

Der Erzgebirgische Naturlehrpfad Rübenau möchte die traditionelle Nutzung der Gebirgspflanzen wieder in das Bewusstsein der Bewohner beiderseits des Erzgebirgskammes rücken.
Es handelt sich weniger um ausgefallene und sehr seltene Pflanzen, sondern um heimische Kräuter und Sträucher, die den naturinteressierten Wanderer auf Schritt und Tritt begleiten. Insgesamt bietet die Lehrpfad-Route durch Rübenau traumhafte Ausblicke auf die blütenbunten Bergwiesen, traditionelle Erzgebirgshäuser in typischer Bauweise sowie auf den waldreichen, deutsch-böhmischen Erzgebirgskamm.

Es wird gebeten, auf den Wegen zu bleiben und keine Pflanzen am Lehrpfad zu entfernen.

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Der Heilpflanzenlehrpfad Rübenau-Blatno ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Marienberg sowie der Gemeinde Blatno und wurde gefördert durch die Kleinprojekteförderung im Kooperationsprogramm Freistaat Sachen – Tschechische Republik 2014-2020.


https://www.sn-cz2020.eu/de/index.jsp (Förderbehörde)
https://www.obec-blatno.cz/ (Gemeinde Blatno)


Karte Lehrpfad Rübenau

Logos zur Förderung

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