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Stadtwappen

Dem Namen der Stadt entspricht auch das Wappen, das der Gründer der neuen Bergstadt verlieh. 
Das seit August 1990 wieder eingeführte Stadtwappen wurde 1897 vom Königlich Sächsischen Innenministerium genehmigt. In Blau auf einer silbernen Mondsichel stehend die gekrönte Jungfrau Maria in rotem Gewand und blauem Mantel, das Jesuskind auf dem rechten Arm, in der Linken ein goldenes Lilienzepter, die ganze Gruppe von einer goldenen Mandorla umgeben; darunter schräggekreuzt silberner Hammer und silberner Schlegel belegt mit einem sächsischen Schild (neunmal von Schwarz und Gold geteilt mit schrägrechtem grünen Rautenkranz. (Lexikon der Städte und Wappen der DDR, 2. Aufl. Leipzig 1984, S. 287)
Auf  älteren Wappen an der Rathausfassade, in der St. Marien Kirche und im Stadtarchiv befinden sich unter der Mondsichel drei Berge: der Stadtberg (vor dem Zschopauer Tor), der Mühlberg (im Südwesten) und der Schlettenberg (dem Stadtberg gegenüber). Im Privileg Herzog Heinrichs (Hauptbefreiungsbrief vom 19.12.1523) hieß die Stadt zunächst „Sant Mariaberg“, davon abgeleitet steht Maria auf einem heraldischen Dreiberg. Von den Wappenfarben blau (im Feld) und lichtgelb (Strahlenkranz) wurden die Stadtfarben abgeleitet: gelb oben, blau unten.

Satzung der Stadt Marienberg über die Verwendung des Stadtwappens (PDF-Datei)