Bautagebuch
Das passiert aktuell im 1. Bauabschnitt:
Nach dem im April 2026 erfolgten Spatenstich schreiten die Bauarbeiten am Radweg Marienberg-Reitzenhain stetig voran. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich auf insgesamt 6,2 km von der Reitzenhainer Straße bis zur Abfahrt am Vereinsheim des ATSV Gebirge Gelobtland. Hier werden derzeit im gesamten Abschnitt der Betonbruch sowie organische Bestandteile, wie Wurzelstöcke und eingewachsene Erdbestandteile, aus dem alten Gleisschotter herausgesiebt und entsorgt. Im ersten Abschnitt sind auch die Sanierung bzw. die Anpassung von drei Brückenbauwerken vorgesehen. Dazu gehört der Abbruch des alten Stahlüberbaus an der Reitzenhainer Straße, welcher zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird. Bereits begonnen haben die Sanierungsarbeiten an der Brücke an der Görkauer Straße (sogenannte Brücke an der Hohle) sowie an der Brücke im Bereich der Oberen Gebirgsstraße. Dort ist wie auch auf der gesamten Strecke deutlich zu erahnen, wie toll der Radweg einmal verlaufen wird.
Wir halten Sie auch weiterhin über die nächsten Meilensteine auf dem Laufenden! Let's ride! 🌍🚴♀️
Bautagebuch
Beginn Baufeldfreimachung/ Rodungsarbeiten
In Vorbereitung des Radwegneubaus von Marienberg nach Reitzenhain werden, von Oktober bis voraussichtlich November, die Arbeiten zur Baufeldfreimachung ausgeführt.
Diese Arbeiten beginnen an der Zufahrt zum zukünftigen Radweg, der Reitzenhainer Straße und erstrecken sich bis zum Abzweig Kohlenstraße, am ehemaligen Bahnhof in Gelobtland.
Da sich die ehemalige Bahnstrecke seit vielen Jahren außer Betrieb befindet, ist auf dieser mittlerweile ein starker Bewuchs zu verzeichnen.
Als vorbereitende Leistung zur Bauausführung sind Bäume und Sträucher in notwendigem Umfang zu beseitigen. Der Korridor für die Streckenfreilegung wurde dabei vorab, Planungsseitig und in Abstimmung mit der Umweltbaubegleitung, festgelegt.
Nachdem Absteckungsarbeiten zur geplanten Baustrecke durchgeführt werden, erfolgen nachlaufend die Rodungsarbeiten der Sukzessionsgehölze.
Grundsätzlich wird ein 6,0 m breiter Korridor entlang der zukünftigen Radwegachse sowie die Nebenflächen an den Brückenbauwerken vom Bewuchs befreit.
Das sogenannte Lichtraumprofil wird über eine Breite von 8,0 m und einer Höhe von 7,50 m realisiert und dient der allgemeinen Verkehrssicherheit.
Da es sich hierbei um eine sogenannte Streckenbaustelle handelt, wird es Arbeiten an mehreren Stellen und entlang der gesamten Maßnahme geben.
Hierbei können Beeinträchtigungen der Zu- und Abfahrten in der Nähe der zukünftigen Radstrecke auftreten.
Wir bitten diesbezüglich um Beachtung und freuen uns auf eine alsbaldige Umsetzung der lang ersehnten Maßnahme.
Die Arbeiten werden durch eine fachkundige Umweltbaubegleitung sowie Bauoberleitung überwacht und dokumentiert.